EMOVY kooperiert mit ceswap bei der Digitalisierung von THG-Quoten

THG-Quotenvermarktung

Ettlingen, 28. November 2022. EMOVY kooperiert mit ceswap digital solutions, um für die von EMOVY vermarkteten Treibhausgasminderungsquoten (THG-Quoten) blockchainbasierte Echtheitszertifikate erstellen zu lassen.

Der junge Markt für THG-Quoten aus Elektromobilität kämpft mit Kinderkrankheiten. Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen, basierend auf der Technologie von ceswap, neue Abwicklungsstandards im Markt etablieren. 

„Aktuelle Zahlen u.a. von Deloitte prognostizieren eine Verzehnfachung der E-Fahrzeuge in Deutschland bis 2030. Ein entsprechendes Wachstum des THG-Quoten Marktes kann nur mittels Digitalisierung abgebildet werden. Wir möchten für unsere Kunden, sowohl Betreibern von E-Flotten oder öffentlicher Ladeinfrastruktur, als auch unseren quotenverpflichteten Abnehmern und damit letztlich auch für uns als Dienstleister, die Transparenz und Verlässlichkeit von THG-Quoten erhöhen. Und dank der Zusammenarbeit mit ceswap können wir genau dies unseren Kunden bieten,“ so Matthias Kerner, Mitgründer und Geschäftsführer der EMOVY GmbH. 

Künftig sollen über EMOVY prozessierte THG-Quoten mittels einer vom Stuttgarter ReFi (Regenerative Finance) Unternehmen ceswap entwickelten Lösung dezentral und fälschungssicher auf der Blockchain dokumentiert werden. „Die Digitalisierung des Lebenszyklus von THG-Quoten erhöht die Prozesssicherheit signifikant. Wir freuen uns mit EMOVY einen ersten Marktakteur von unserer Lösung begeistert zu haben.“ Und weiter führt Thomas Munz, Geschäftsführer der ceswap digital solutions GmbH aus: „Distributed Ledger Technologie ermöglicht es uns, unabhängig von der jeweiligen Firmen-IT, Informationen zur jeweiligen Quote, deren Status und Historie dezentral, kryptografisch zu erfassen und für Marktteilnehmer auf Echtheit und Gültigkeit überprüfbar zu machen – ohne dass hierzu dezidiertes DLT/ Blockchain Knowhow auf Seiten der Anwender notwendig ist.“ 

Die beiden Unternehmen mit jeweils mehrjähriger Erfahrung im Bereich der THG-Quotenvermarktung und der Digitalisierung von Handelsprozessen planen noch in diesem Jahr, eine Pilottransaktion unter Realbedingungen durchzuführen.

Weniger Erlöse durch THG-Quote für E-Fahrzeuge ab 2023: EMOVY-Einschätzung zu den Auswirkungen des neu veröffentlichten Referenzwerts

Ettlingen, 24. Oktober 2022. Ab 2023 werden Halter von Elektroautos voraussichtlich geringere Erlöse aus der THG-Quote erzielen als im laufenden Jahr. Verantwortlich dafür ist der Referenzwert für Treibhausgasemissionen durch Strom. Mit ihm wird im THG-Quotenhandel berechnet, wie die am Markt gehandelten Tonnen an CO2-Einsparung auf die jeweiligen Fahrzeugklassen und Ladestrom aus öffentlichen Ladesäulen umzulegen sind. Er wurde nun durch das Umweltbundesamt von aktuell 119 auf 135 Kilogramm Kohlenstoffdioxid-Äquivalent pro Gigajoule für das kommende Jahr erhöht. EMOVY, B2B- und Flottenspezialist für die Vermarktung der THG-Quote, weist auf damit verbundene Auswirkungen und Chancen hin.

„Der neue Referenzwert ist sehr nah an dem, was wir bereits aufgrund der Zunahme an fossilen Energieträgern im deutschen Strommix der letzten 18 Monate prognostiziert hatten“, berichtet Matthias Kerner, Geschäftsführer von EMOVY. „Unter den neuen Bedingungen müssen sich E-Auto-Halter auf ein Erlöspotenzial im Bereich von 250 bis 350 Euro pro Jahr und Pkw einstellen. Das sind etwa 60 Euro weniger als bisher.“ Darüber hinaus bewegen sich die Marktpreise für THG-Quoten für die Jahre 2022 und 2023 derzeit auf einem eher niedrigen Niveau im Vergleich zu den letzten zwölf Monaten. Für B2B- und Flottenkunden, die mit den Einnahmen aus der Quote kalkulieren, aber auch für Verbraucher, denen Dienstleister etwas anderes versprochen haben, sei das ein schmerzhafter Einschnitt. Es gäbe aber eine Chance, dass der Wert nochmal etwas zunimmt: „In den vergangenen Jahren sind die Marktpreise in den Wintermonaten in der Regel gestiegen“, so Matthias Kerner, „es ist also durchaus denkbar, dass dies auch in diesem Winter so sein wird.“ Für Halter eines E-Autos könnte das zum richtigen Zeitpunkt der Vermarktung einen Unterschied von bis zu 30 Euro oder mehr machen. Eine Garantie dafür gibt es allerdings nicht.

Zu spät für Gesetzesanpassungen?

Für weit weniger realistisch betrachtet er die Möglichkeit, dass der Gesetzgeber die Mehrfachanrechnung für Strom von einem Faktor 3 im Jahr 2022 auf einen schon im Jahr 2021 diskutierten Faktor 4 im Jahr 2023 anhebt. Noch liegt aber nicht einmal ein offizieller Referentenentwurf vor; ein entsprechender Gesetzesentwurf müsste allerdings bis Jahresende den parlamentarischen Prozess mit Bundestag und Bundesrat durchlaufen. „Das wird zeitlich sehr eng.“ Auch, dass die zuständigen Ministerien und Behören die pauschal anerkannten Strommengen je Fahrzeugklasse nach oben anpassen, schätzt Matthias Kerner als eher unwahrscheinlich ein.

Vorsicht vor unseriösen Angeboten

Halter eines E-Autos sollten wachsam sein und sich nicht auf unseriöse Angebote einlassen: „Um zum Beispiel einen Preis von 400 Euro pro Pkw in 2023 zu erreichen, müssten die Marktpreise für THG-Quoten nach der aktuell absehbaren Regulierung um rund 30 Prozent steigen und sich mit einem neuen Allzeithoch der Strafzahlung für Inverkehrbringer von 600 Euro pro Tonne CO2 annähern. Wer solche Preise verspricht, ist seinen Kunden gegenüber nicht ehrlich oder hat die Marktmechanismen nicht wirklich verstanden.“

Eine Chance, wirklich spürbar mehr als bisher mit der THG-Quote zu erzielen, haben laut Matthias Kerner hingegen Halter von E-Lastern. Die Fahrzeuge wurden bislang wie Pkw behandelt, könnten künftig aber mit einem ähnlichen Schätzwert wie ein E-Bus berechnet werden. Er ist bereits im Jahr 2022 ganze 36-mal so hoch wie für einen Pkw und sollte sich für E-Lkw in einer ähnlichen Größenordnung bewegen. Auch Betreiber öffentlicher Ladestationen mit direkt angebundener Grünstromproduktion sollen künftig stärker profitieren.

Zusätzliche Erlöse durch E-Fahrzeuge und Ladesäulen – EMOVY unterstützt Taxi-Holl bei THG-Quotenvermittlung

Ettlingen, 21. Oktober 2022. Seit Anfang 2022 bietet die Vermarktung der Treibhausgasminderungsquote Betreibern von E-Flotten attraktive Nebenverdienste. Um diese Möglichkeit optimal auszuschöpfen, nutzt das Gaggenauer Taxiunternehmen Taxi-Holl das Know-how der EMOVY GmbH: Der Ettlinger Dienstleister übernimmt den Emissionshandel für die E-Taxis sowie für mehrere von Taxi-Holl betriebene Ladesäulen.

Um den Treibhausgasausstoß deutscher Unternehmen bis 2030 um 25 Prozent zu reduzieren und die Verkehrswende voranzutreiben, hat die Bundesregierung für den Mobilitätssektor die Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) initiiert. Dies kommt gewerblichen Betreibern von E-Flotten wie Taxiunternehmen, Autovermietungen oder Carsharing-Anbietern zugute, die durch die Vermarktung ihrer THG-Quote per Emissionshandel lukrative Zusatzerlöse verbuchen können. Auch Besitzern öffentlicher Ladesäulen bietet sich diese Chance, da eine ausreichende Ladeinfrastruktur als notwendige Voraussetzung für einen erfolgreichen Umstieg auf Elektromobilität gefördert wird. Mit Unterstützung der EMOVY GmbH lässt sich die aufwändige THG-Quotenvermittlung einfach und risikolos organisieren. So hat auch das Taxiunternehmen Taxi-Holl aus Gaggenau Anfang 2022 seinen Einstieg in den Emissionshandel mühelos realisiert.

Gewinnbringende Unterstützung für Taxi-Holl

Der Taxidienst profitiert nun von der Vermarktung der THG-Quote für derzeit zehn E-Fahrzeuge sowie seine öffentlichen Ladesäulen an derzeit zwei Standorten, die er betreibt. „EMOVY übernimmt für uns die komplette Abwicklung mit Behörden und Abnehmern und garantiert uns noch dazu ein wirklich attraktives Festpreisangebot“, zeigt sich Dirk Holl, Vorstand von Taxi-Holl, zufrieden. „So erzielen wir ganz ohne Aufwand zusätzliche Erlöse – in diesem und den kommenden Jahren.“ Dafür meldet EMOVY die Elektrofahrzeuge und die Ladestrommengen der Ladesäulen des Kundenunternehmens beim Umweltbundesamt an, vermarktet die THG-Quoten und zahlt dem E-Flottenbetreiber den Erlös aus.

Jährliche Prämie garantiert

Auch auf der Erlösseite kommt den Firmen die Expertise von EMOVY zugute. Weil der Dienstleister Quoten bündelt, ist er in der Lage, größere Mengen und damit bessere Preise für seine Kunden zu erzielen. „Wir unterstützen Unternehmen dabei, klimaneutrale und zugleich wirtschaftliche Mobilitätskonzepte erfolgreich umzusetzen“, so Matthias Kerner, Geschäftsführer EMOVY. „Mit unserem Festpreisangebot sorgen wir dabei für wertvolle Planungssicherheit.“ Durch die Vermarktung der THG-Quoten lassen sich in Abhängigkeit von der Marktpreisentwicklung pro zugelassenem E-Fahrzeug derzeit mehr als 350 Euro (17,50 ct/kWh bei Ladestrom) jährlich erzielen. Weil Fahrzeuge über ihren gesamten Zulassungszeitraum hinweg am Emissionshandel teilnehmen können, sind diese Zusatzerlöse in jedem Jahr neu realisierbar.

Treibhausgasminderungsquote mit EMOVY vermarkten – Garantierte jährliche Prämie für Elektro-Fuhrparks

Ettlingen, 16. September 2021. Wer seinen gewerblichen Fuhrpark auf Elektromobilität umstellt, kann ab 2022 zusätzliche Erlöse generieren. Dafür sorgt die gesetzlich vorgeschriebene Treibhausgasminderungsquote, die von Inverkehrbringern fossiler Kraftstoffe einen Ausgleich für ihr umweltschädigendes Handeln verlangt. Was sie nicht aus eigener Kraft schaffen, dürfen sie an andere Marktteilnehmer gegen einen finanziellen Ausgleich übertragen. Für Mobilitätsdienstleister und Unternehmen mit eigener E-Flotte bedeutet das: Sie können sich für ihre CO2-Ersparnis entlohnen lassen – pro Fahrzeug und jedes Jahr aufs Neue! Die frisch gegründete EMOVY GmbH übernimmt die aufwändige Abwicklung und sorgt dank Festpreisangebot mit Vorauskasse für langfristige Planungssicherheit.

Die Klimaschutzziele der Bundesregierung gelten als ambitioniert. Auch deswegen initiiert die Politik regelmäßig neue Werkzeuge, die das Gelingen der Energie- und Verkehrswende sicherstellen sollen. Im Mobilitätssektor ist eines dieser Werkzeuge die THG-Quote: Sogenannte Inverkehrbringer fossiler Kraftstoffe, also zum Beispiel Mineralölkonzerne, sind verpflichtet, ihren Treibhausgasausstoß aktuell um sechs Prozent, bis 2030 um 25 Prozent zu reduzieren.  

Da sie dafür selbst nicht genug erneuerbare Kraftstoffe in Verkehr bringen können, dürfen sie ihre Quotenverpflichtung per Emissionshandel an andere Akteure übertragen. Dazu zählen ab 2022 auch Betreiber von E-Flotten. Für Autovermietungen, Carsharing-Anbieter und andere Unternehmen mit auf sich zugelassenen, rein batterieelektrischen Fahrzeugen bietet sich damit die Chance auf einen lukrativen Nebenverdienst.

Mit EMOVY die eingesparten CO2-Emissionen vermarkten

Um Unternehmen zu unterstützen, ihre E-Flotte wirtschaftlich zu betreiben und per Emissionshandel maximale Erlöse pro Fahrzeug zu erzielen, hat sich EMOVY gegründet. Das Startup aus der Region Karlsruhe wurde von Experten aus dem Energieumfeld ins Leben gerufen und hat bereits Erfahrung im Umfeld des aufwändigen Emissionshandels und mit der THG-Quote gesammelt.

Dabei übernimmt EMOVY für E-Flottenbetreiber jeden einzelnen Schritt der THG-Quotenvermittlung, inklusive Abwicklung mit Behörden und Abnehmern. Und: Das Unternehmen bietet ein verlässliches und risikoloses Festpreisangebot mit quartalsweiser Vorauskasse. Das gibt Flottenbetreibern langfristige Planungssicherheit. „Wir bündeln Quoten und erzielen dadurch größere Mengen und somit bessere Preise am Markt“, erklärt Matthias Kerner, Geschäftsführer EMOVY, das Konzept. Je nach Marktpreisentwicklung der THG-Quoten können Unternehmen mit größeren E-Flotten bis zu 200 Euro, mindestens jedoch 120 Euro pro zugelassenem E-Fahrzeug erzielen. Möglich ist das über mehrere Jahre hinweg, denn die E-Quote kann jedes Jahr neu generiert werden, für den gesamten Zulassungszeitraum des Fahrzeugs.